Paranüsse für unsere Gesundheit

Ohne Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gesundheit lassen sich viele Herausforderungen des Alltages nicht oder nur schwer meistern. Glücklicherweise achten heute mehr Menschen denn je auf ihre Ernährung, verbunden mit ausreichender Bewegung.

Da verwundert es kaum, dass die Paranuss derzeit die Herzen im Sturm erobert, hat sie doch ein extrem wichtiges Spurenelement im Gepäck: Selen. Doch nicht nur Selen ist ein zentraler Punkt in Sachen Gesundheit, auch die anderen Inhaltsstoffe des Paranusskerns müssen sich nicht verstecken.

Was macht den Paranusskern so gesund?

paranusskern ganzer

Wie schon angesprochen, der hohe Gehalt an Selen ist nur ein Indikator für für die Power der kleinen Hülsenfrucht aus Südamerika.

Hinzu kommen die Fettsäuren, die ebenfalls für die Gesundheit von hohem Wert sind. Auf den ersten Blick mögen 66,4 g Fette (bezogen auf 100 Gramm Paranüsse) erschrecken. Doch die Fette teilen sich hauptsächlich in ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren auf.

Damit sind es wertvolle Fette, die in der Paranuss stecken. Der Anteil der (ungesunden) gesättigten Fettsäuren ist prozentual gesehen eher gering.

Allgemein bekannt ist der Wert von Ballaststoffen. Zugegeben, die 7,5 g Ballaststoffe in 100 Gramm Paranusskernen wird jetzt keinen wesentlichen Einfluss auf die Verdauung nehmen, aber gesund sind Ballaststoffe eben auch in geringen Mengen.

Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe runden den gesundheitlichen Wert des Paranusskerns ab.

Die Gesundheit liegt im Detail

Selen kann Schwermetalle im Körper binden und sorgt für die Schilddrüsenhormone. Zudem schützt es mit seiner antioxidativen Eigenschaft vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beugt der Entstehung von Tumoren vor.

Besonders Kinder profitieren von der Paranuss, denn sie enthält reichlich Phosphor, Magnesium und Kalzium, alles wichtige Mineralstoffe für den Knochen- und Zahnaufbau.

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Weitere Mineralstoffe wie Eisen, Zink oder Kalium sorgen für einen reibungslosen Stoffwechsel und ein intaktes Immunsystem.

Proteine hingegen werden von den Muskeln benötigt. Pflanzliche Proteine haben im Rennen um den gesundheitlichen Wert immer ein wenig die Nase vorn, im Vergleich zu tierischen Proteinen.

Und Nuss-Allergiker?

Viele Allergiker, die auf Nüsse stark reagieren, vertragen Paranüsse problemlos. Das liegt daran, dass die Paranuss trotz ihrer Bezeichnung eigentlich keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht ist.

Dennoch sollten Patienten, die unter einer Allergie leiden, nicht wahllos zugreifen, sondern vorsichtig testen, ob sich allergische Reaktionen beim Verzehr der kleinen Exoten aus Südamerika zeigen.

Ein kleines “Aber”

Paranüsse sind gesund, zweifelsohne. Allerdings dürfen sie nur in Maßen verzehrt werden, da es sogenannte „Radiumfänger“ sind. Das bedeutet, dass der Paranussbaum aus dem Boden natürlich vorkommende radioaktive Strahlung aufnimmt und an seine Früchte abgibt.

Deswegen sollten nicht mehr als ein paar Paranüsse pro Tag verzehrt werden. Aber eben diese zwei Kerne – die tun der Gesundheit unfassbar gut!